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Über die Kammermusik entdeckte Lena Eckels im Alter von 10 Jahren die Bratsche für sich und ist seitdem nie mehr zur Geige zurückgekehrt. Das besondere Timbre des gedeckten Klanges und die Nähe zur menschlichen Stimme faszinieren sie bis heute. Aufgewachsen in einem Musikerhaushalt erhielt sie zunächst Unterricht bei Charlotte Hauser in Detmold und studierte nach dem Abitur bei Barbara Westphal in Lübeck und Lars Anders Tomter in Oslo.

Sie gewann den 1. Preis beim Brahms Wettbewerb in Pörtschach und den GWK Förderpreis und war gemeinsam mit ihrer Duopartnerin Simone Wolff Stipendiatin bei der Yehudi-Menuhin-Stiftung „Live music now“. Künstlerische Anregungen erhielt sie u.a. von Kim Kashkashian, Nobuko Imai und Yuri Bashmet und wurde 2007 für die Verbier Festival Academy ausgewählt.

Lena Eckels war 10 Jahre lang Mitglied des Amaryllis Quartetts mit dem sie u.a. den 1. Preis und den Grand Prize in Melbourne bei der International Chamber Music Competition und den Finalistenpreis beim Premio Paolo Borciani in Italien gewann. Mit dem Quartett war sie regelmäßig bei großen Konzertreihen und Festivals zu Gast, u.a. beim Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, dem Chelsea Music Festival/NYC, den Schwetzinger Festspielen, dem Wiener Musikverein, der Alten Oper Frankfurt und dem Melbourne Recital Centre. Das Quartett wurde 2012 mit dem höchstdotierten Kammermusikpreis Deutschlands ausgezeichnet, dem Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung. Die CD „White“ mit Streichquartetten von Haydn und Webern wurde als beste Kammermusikeinspielung des Jahres mit dem ECHO Klassik 2012 ausgezeichnet.

Seit 2018 ist Lena Eckels Professorin für Viola an der Musikhochschule Lübeck und ist Mitglied im Deutsch-Israelischen Else Ensemble (www.else-ensemble.com). Sie spielt auf einer Bratsche von Haat-Hedlef Uilderks nach Gasparo da Salo.